Ein Hund kann schnell hohe Kosten verursachen – sei es durch eine Erkrankung, eine notwendige Operation oder einen Schaden, den er einem anderen zufügt. Mit der passenden Hundeversicherung lassen sich diese unterschiedlichen Risiken gezielt absichern.
Grundsätzlich sind dabei drei Bereiche zu unterscheiden: die Hundekrankenversicherung, die Hunde-OP-Versicherung und die Hundehalterhaftpflicht. Welche Absicherung sinnvoll ist, hängt davon ab, welche Kosten Sie selbst tragen möchten und welche Risiken Sie absichern wollen.
Eine Hunde-OP-Versicherung konzentriert sich auf medizinisch notwendige Operationen und die damit verbundenen Kosten. Je nach Tarif können beispielsweise Diagnostik, Narkose, Medikamente, Klinikaufenthalt sowie Vor- und Nachbehandlungen eingeschlossen sein.
Eine Hundekrankenversicherung bietet einen umfassenderen Schutz. Neben Operationen können auch ambulante und stationäre Behandlungen, Untersuchungen, Diagnostik und Medikamente versichert sein.
Die OP-Versicherung kann sinnvoll sein, wenn Sie laufende Tierarztkosten selbst tragen möchten, sich aber gegen besonders hohe Operationskosten absichern wollen. Eine Krankenvollversicherung übernimmt dagegen je nach Tarif deutlich mehr Behandlungsarten.
Verursacht Ihr Hund einen Personen-, Sach- oder Vermögensschaden, kann daraus eine erhebliche Schadenersatzforderung entstehen. Dafür ist die Hundehalterhaftpflicht zuständig.
In einigen Bundesländern besteht eine gesetzliche Versicherungspflicht für Hunde. Unabhängig davon sollte geprüft werden, ob Deckungssumme und Leistungsumfang zur eigenen Haltungssituation passen.
Die Details zur Hundehalterhaftpflicht behandeln wir auf unserer separaten Seite ausführlich.
Bei Kranken- und OP-Versicherungen sollte nicht allein der Beitrag entscheiden. Unterschiede gibt es unter anderem bei:
Auch bei der Hundehalterhaftpflicht unterscheiden sich Tarife beispielsweise bei Versicherungssummen, Mietsachschäden, Fremdhütern und weiteren Leistungen.
Alter, Gesundheitszustand und teilweise auch die Rasse des Hundes können Einfluss auf Beitrag und Versicherungsmöglichkeiten haben. Grundsätzlich können auch Hunde mit Vorerkrankungen versichert werden. Je nach Art und Umfang können Ausschlüsse, besondere Bedingungen oder auch eine Ablehnung des Antrags möglich sein.
Bei bestimmten Hunderassen treten einzelne Erkrankungen häufiger auf. Deshalb sollte beim Vergleich darauf geachtet werden, wie der jeweilige Tarif mit rassespezifischen Erkrankungen und möglichen erblichen Belastungen umgeht.
Welche Kombination sinnvoll ist, hängt von Ihrem Hund und Ihrer persönlichen Risikobereitschaft ab. Manche Hundehalter entscheiden sich ausschließlich für eine OP-Versicherung, andere für einen umfassenderen Krankenschutz. Die Hundehalterhaftpflicht deckt wiederum ein völlig anderes Risiko ab.
Wir vergleichen die infrage kommenden Absicherungsmöglichkeiten und unterstützen Sie dabei, einen Schutz zu finden, der zu Ihrem Hund und Ihrer Situation passt.
Die Leistungen und Bedingungen von Hundeversicherungen unterscheiden sich je nach Anbieter und Tarif teilweise deutlich. Neben dem Umfang des Versicherungsschutzes spielen beispielsweise Wartezeiten, Selbstbeteiligungen, Leistungsgrenzen sowie Regelungen für bestimmte Erkrankungen eine Rolle.
Nachfolgend finden Sie einige Versicherungsmöglichkeiten für Hunde, die wir für Sie vergleichen können.
Die Barmenia bietet verschiedene Tarifvarianten von Basis bis Premium Plus. Je nach Tarif unterscheiden sich unter anderem die Leistungen für Heilbehandlungen, Vorsorge und Zahnbehandlungen sowie der Umfang der Nachbehandlung nach Operationen.
Unsere Kunden profitieren zusätzlich vom VEMA-Deckungskonzept Premium Plus. Dazu gehören unter bestimmten Voraussetzungen der Wegfall der allgemeinen Wartezeit bei jungen Tieren, eine Nicht-Schlechterstellungs-Garantie beim Versichererwechsel sowie zusätzliche Leistungen etwa für Tierbetreuung und Bergungs-/Rettungskosten.
→ Zur aktuellen Leistungsübersicht der Barmenia
→ Details zum VEMA-Deckungskonzept Premium Plus
Die Barmenia bietet für Hunde eine Operationskostenversicherung in den Varianten Unfall, Premium und Premium Plus. Je nach Tarif unterscheiden sich insbesondere der Umfang der Nachbehandlung sowie Leistungen für bestimmte Erkrankungen und besondere Operationskosten.
Die Unfall-Variante leistet ausschließlich bei Operationen aufgrund eines Unfalls.
Die HanseMerkur bietet die Hundekrankenversicherung in den Tarifen Komfort, Premium und Premium plus an. Je nach Tarif unterscheiden sich insbesondere die Leistungsgrenzen, der Umfang bei besonderen Erkrankungen sowie weitere Zusatzleistungen.
Die HanseMerkur bietet die Hunde-OP-Versicherung in den Tarifen Komfort, Premium und Premium plus. Je nach Tarif unterscheiden sich insbesondere Leistungsgrenzen, Nachbehandlungsdauer und Leistungen bei bestimmten Erkrankungen.
Cleos bietet für Hunde sowohl eine Krankenversicherung als auch eine reine OP-Versicherung in mehreren Tarifstufen.
Eine Hunde-OP-Versicherung konzentriert sich auf die Kosten medizinisch notwendiger Operationen und die damit verbundenen Vor- und Nachbehandlungen. Eine Hundekrankenversicherung kann darüber hinaus auch ambulante und stationäre Behandlungen, Diagnostik und Medikamente übernehmen.
Bei unfallbedingten Behandlungen entfällt die Wartezeit bei vielen Tarifen. Für Erkrankungen gelten dagegen häufig allgemeine und teilweise besondere Wartezeiten. Die Regelungen unterscheiden sich je nach Anbieter und Tarif.
Ja. Es gibt Tarife, in denen Hunde ohne Altersgrenze versichert werden können. Ob und zu welchen Bedingungen Versicherungsschutz möglich ist, hängt vom jeweiligen Tarif ab. Alter, Gesundheitszustand und gewünschter Leistungsumfang können dabei Einfluss auf Beitrag und Annahme haben.
Grundsätzlich können auch Hunde mit Vorerkrankungen versichert werden. Je nach Art und Umfang der Vorerkrankung kann der Versicherer den Antrag annehmen, einzelne Erkrankungen oder Behandlungen ausschließen oder besondere Bedingungen vereinbaren. Eine pauschale Ablehnung ist deshalb nicht zwingend.
Ja. Rasse, Alter und Gesundheitszustand können Einfluss auf Beitrag und Annahme haben. Außerdem sollte geprüft werden, wie der Tarif mit rassespezifischen Erkrankungen umgeht.
Nein. Die Hundehalterhaftpflicht schützt vor Schadenersatzansprüchen, wenn der Hund anderen einen Schaden zufügt. Kranken- und OP-Versicherungen decken dagegen Tierarzt- und Behandlungskosten des eigenen Hundes ab.
Ob Hunde-OP-Versicherung, umfassendere Hundekrankenversicherung oder Hundehalterhaftpflicht: Wir schauen uns Ihre Situation an und unterstützen Sie dabei, passende Absicherungsmöglichkeiten zu vergleichen.
Weitere Informationen rund um die Absicherung von Tieren finden Sie auf unseren Themenseiten.
→ Tierversicherungen im Überblick
→ Tierkranken- und OP-Versicherung
→ Hundehalterhaftpflicht